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Zuhause wegen Corona? 7 kreative Tipps zum Zeitvertreib

von KDL-Blog am

Junge Frau macht Zuckerwatte im Wohnzimmer

Damit sich das Coronavirus möglichst langsam verbreitet, steht das normale Leben fast still. Schulen und Universitäten bleiben bis mindestens nach Ostern geschlossen. Bars, Clubs, Museen, Kinos, Fitnessstudios und Sportplätze machen ebenfalls bis auf weiteres dicht. Kurz: Drin bleiben ist in, und das ist auch richtig so.

Nur, wohin mit der ganzen Zeit in den eigenen vier Wänden? Damit dir nicht die Decke auf den Kopf fällt, haben wir eine ganze Reihe wertvoller Beschäftigungs-Tipps für dich – los geht’s!

#1: Sport? Geht auch Zuhause

Für aktive Sportler ist es besonders bitter, zu Hause zu bleiben. Doch das ist kein Grund zum Trübsal blasen, denn Sport geht auch zu Hause. Beispiel gefällig? Der Chinesische Läufer Pan Shancu aus Wuhan lief in Quarantäne einfach weiter – er spulte in seiner Wohnung glatt eine ganze Marathondistanz ab.

Ob der Gute davon einen ordentlichen Drehwurm bekam und jetzt nicht mehr geradeaus laufen kann, ist nicht überliefert, aber inspirierend ist seine Aktion allemal. Ganz so weit musst du (im wahrsten Sinne des Wortes) natürlich nicht gehen. Ein paar tägliche Übungen auf der Yogamatte oder ein kleines Workout tun es auch. Dazu brauchst außer deinem eigenen Körper nicht einmal zusätzliche Geräte.

Tipp: Eine Online-Suche nach “Workout zuhause” liefert dir jede Menge Ideen 🙂

#2: Digitale Events “besuchen”

Das Blöde an der Covid-19-Situation: Nun hast du ausnahmsweise mal Zeit, dir Sportveranstaltungen im Fernsehen reinzuziehen – und alle werden abgesagt. Von Bundesliga bis NBA ruht weltweit der Wettkampfbetrieb. Formel 1-Fahrer wie z.B. Lando Norris traten nach der Absage des Rennens in Australien kurzerhand einfach in digitalen Rennspielen gegen ganz normale Gamer und eSportler an. Das Ganze ist kostenfrei im Netz zu sehen – ein Trend, der auch in anderen Sportarten sicher Nachahmer finden wird.

Auf ganz ähnliche Weise finden derzeit Konzerte statt: Anstatt sie ganz abzusagen, treten Künstler*innen jetzt vor leeren Hallen oder sogar im eigenen Wohnzimmer auf und übertragen das Ganze im Livestream. Dank Chatfunktion kannst du dich dabei oft mit anderen Zuschauern austauschen. Das ist zwar nicht dasselbe wie ein Konzert zu besuchen, aber auch ganz cool – einfach mal ausprobieren!

Link-Tipps:

#3: Gemeinsam spielen

Falls du in einer WG wohnst oder deine Familie auch zu Hause abhängt: Hol mal wieder Monopoly, Mensch ärger dich nicht oder ein Kartenspiel aus dem Schrank. Wann sonst bietet sich die Gelegenheit, mal mit allen an einem Tisch zu sitzen, zu spielen und zu lachen? Und falls du allein wohnst: Viele Gesellschaftsspiele kannst du mittlerweile online gegen andere Spieler zocken. Ruf deine*n beste*n Freund*in an und spielt gemeinsam eine Runde, während ihr miteinander telefoniert.

#4: Werde kreativ oder lern was Neues!

Vielleicht genießt du es aber auch mal, ganz für dich zu sein. Nutz die Zeit, um zu tun, wofür dir bislang die Zeit gefehlt hat. Du wolltest schon lange mal wieder zeichnen? Du hast schon seit Ewigkeiten diese Idee für ein Drehbuch oder einen Roman? Pack es an, denn wenn nicht jetzt, wann dann?

Genauso wertvoll: etwas neues Lernen! Mit Portalen und Apps wie Duolingo oder 50 Languages kannst du zum Nulltarif deine Sprachkenntnisse auffrischen oder eine ganz neue Sprache lernen, ganz ohne Druck und in deinem eigenen Tempo. Beim Schulersatzprogramm des ZDF und bei Planet Wissen findest du spannende Kurzvideos und kleine Dokumentationen zu verschiedensten Themen.

Zum Thema Alkohol findest du übrigens auf unserem YouTube-Kanal reichlich Wissenswertes. Und auch sonst ist YouTube ist eine unerschöpfliche Quelle des Wissens mit Tutorials und HowTos zu allen (un)möglichen Aktivitäten von Stricken bis Heimwerken. So kannst du dir die Zeit vertreiben und schlaust dich gleichzeitig noch auf – eine klassische Win-Win-Situation.

#5: Wer allein ist, sollte nicht einsam sein

Jung und gesund zu sein, ist besonders jetzt ein Privileg. Deshalb: Falls du nicht zu den Corona-Risikogruppen gehörst, hilf älteren oder kranken Menschen aus deiner Umgebung. Du kannst zum Beispiel für sie Einkäufe erledigen oder in der Apotheke Medikamente abholen, damit sie nicht nach draußen müssen und sich vielleicht anstecken. Alle, denen du Hilfe anbietest, werden dir sehr dankbar sein – auch, weil sie sich dann nicht mehr alleingelassen fühlen.

Foto eines Hilfsangebots für Corona-BetroffeneÜbrigens: Oma und Opa freuen sich garantiert, wenn du sie mal anrufst und dir Zeit für ein längeres Gespräch mit ihnen nimmst. Sich nah zu sein (wenn auch nicht körperlich), ist jetzt mindestens genauso wichtig wie sonst. Das ist außerdem eine super Gelegenheit, ihnen mal zu zeigen, wie Videotelefonie funktioniert 🙂

#6: Entschleunigung rockt

Einfach mal ein paar Stunden die Seele baumeln lassen und nichts tun ist auch eine gute Idee. Nutz die Zeit, um mal so richtig aufzutanken. Lies ein Buch, sieh dir Filme und Serien an, zieh dir Hörbücher und Podcasts rein oder klick dich durch völlig nutzlose Websites – entspann dich. Die aktuelle Situation wird zum Glück nicht ewig andauern. Also: Chill while you can 😉

#7: #staysafe und bleib informiert!

Am wichtigsten ist natürlich, dass du auf dich Acht gibst. Falls du dich alleine fühlst, solltest du  deine Einsamkeit nicht mit Alkohol bekämpfen. Das hilft dir nicht, sondern ist ungesund und kann schnell gefährlich werden. Melde dich stattdessen bei Menschen, die dir wichtig sind und vielleicht hilft dir auch der ein oder andere unserer Tipps weiter. Du bist nicht allein – wir alle stecken zusammen in dieser ungewohnten Situation.

Bleib außerdem darüber informiert, wie sich die Lage rund um das Coronavirus bzw. Covid-19 entwickelt. Das heißt: Schau regelmäßig glaubwürdige Nachrichten wie die Tagesschau und verfolge die offiziellen Kanäle, zum Beispiel Infektionsschutz.de und die Twitter-Accounts der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie des Bundesministeriums für Gesundheit.

Gib Panikmache und Fake News keine Chance und hilf Freund*innen, Familie und Bekannten, wenn sie auf Falschmeldungen hereinfallen.

Zu guter Letzt: Das 33 Jahre alte Lied “It’s the End of the world” von REM hat es aktuell wieder in die Charts geschafft. Das ist ein bisschen lustig und macht vielleicht ein bisschen Angst. Lass keine Endzeitstimmung aufkommen. Nimm die Situation ernst, aber auch mit Humor, hilf anderen, lass dich nicht unterkriegen. Mach das Beste draus, und vor allem: Bleib gesund!

Wie verbringst du am Liebsten Zeit zuhause? Schreib uns in den Kommentaren oder teile uns deine Tipps auf Instagram mit!

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