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Mit diesen 9 Tipps kann der Stress einpacken! 🥊

von KDL-Blog am

Stress hat viele Gesichter: Deine Eltern nerven mal wieder richtig, du bist im Prüfungsstress oder deine Klasse hat es auf dich abgesehen. In Musik, Filmen oder Serien wird Alkohol als Problemlöser präsentiert. „Der Gedanke an ein alkoholisches Getränk ist an einem stressigen Tag schon verlockend“, sagt selbst unsere Bloggerin Johanna. Dass die Probleme dadurch aber nicht kleiner werden, weiß sie auch: „Mit einem Kater ist der Stress am nächsten Morgen noch größer. Rückt der Abgabetermin der Hausarbeit näher, fühlt man sich mit Kopfschmerzen noch schlechter.“ Aber was hilft? Wir haben 9 Tipps für dich!

Tipp 1: Finde heraus, was dich stresst! 🤔 

Um den Stress loszuwerden, musst du erstmal wissen, was ihn auslöst. Das hört sich leichter an, als es ist. Denn oft wissen wir gar nicht, warum uns der Schweiß die Stirn herunterläuft. Sind wir zum Beispiel gestresst, weil eine Prüfung ansteht, steckt dahinter vielleicht die Angst zu versagen. Geh einen Schritt zurück und frag dich, welches Gefühl hinter dem Stress liegt. Hast du das herausgefunden, weißt du vielleicht eher, was zu tun ist. Außerdem kannst du dann besser einschätzen, auf welchem Stresslevel du dich gerade bewegst.

Tipp 2: Reden, reden, reden 🙋💁‍♂️🤷‍♀️

Wenn der Stress Johanna über den Kopf wächst und sie das Gefühl hat, dass es alle auf sie abgesehen haben, hilft ihr ein Gespräch mit ihren guten Freunden:

„Wenn meine Freunde mein Problem von einer anderen Perspektive beleuchten, erscheint der Stress gleich in einem anderen Licht und ich weiß, dass ich es irgendwie schon packe.“Johanna

Tipp 3: Chillen geht immer ⛱

Hausarbeit abgeben, Präsentation vorbereiten und für die Prüfung büffeln. Oft weiß man nicht, wo einem bei den vielen Deadlines der Kopf steht. Atme tief durch und gönn dir einen Moment Ruhe. Denn oft kann man, wenn man regelmäßig Pausen einplant, mehr in weniger Zeit schaffen. Setz dich mit Musik auf den Ohren auf den Balkon oder in den nächsten Park. Dann kannst du nicht nur frische Luft tanken, sondern dein Körper schüttet beim Musikhören Glückshormone aus.

Tipp 4: Beweg dich 🏐

Sport ist ein echtes Wundermittel gegen Stress. Was dich davon abhält? Meistens der innere Schweinehund. Probiere am besten verschiedene Sportarten von Yoga bis Kickboxen aus, bis du den richtigen Sport für dich gefunden hast. Für Johanna ist das Volleyball:

„Da kann ich mich richtig auspowern. Das lenkt nicht nur ab, sondern sorgt auch für gute Laune. Denn durch Bewegung schüttet das Gehirn Endorphine aus, das sind Glückshormone. Nach dem Sport ist mein Körper dann müde und ich schlafe einfacher ein.“Johanna

Hast du einen Sport gefunden, der dir Spaß macht? Bleib dran! Überwindest du dich regelmäßig, wird die Bewegung irgendwann zum Bedürfnis und du kannst gar nicht mehr ohne.

>> Muskelaufbau und Alkohol? Passt leider nicht zusammen!

Tipp 5: Iss mal eine Karotte 🐰🥕

Gesunde Ernährung? Dafür hast du nun wirklich keine Zeit. Das Problem? Wenn du deinen Körper nicht richtig versorgst, stresst ihn das noch mehr. Denn unsere Stresshormone sorgen dafür, dass die Verdauung gehemmt wird. Das heißt, wir nehmen die wichtigen Nährstoffe schwerer auf. Greifst du dann noch zu fettigem oder zuckrigem Essen, kommt bei deinem Körper noch weniger von den guten Sachen an. Die Verdauung kann man dann zum Beispiel mit Vollkornbrot wieder in Schwung bringen.

Iss außerdem genügend Obst und Gemüse. Denn die B-Vitamine, Biotin und Vitamin C haben einen positiven Effekt auf deine Psyche. Es müssen auch nicht gleich Karotten, Grünkohl oder Brokkoli sein. Mach dich auf die Suche nach Obst und Gemüse, das dir schmeckt. Hast du deine Favoriten gefunden, greifst du auch in stressigeren Zeiten eher zur gesunden Variante.

Tipp 6: Die frische Luft wartet auf dich🚶‍♀️

Einmal um den Block laufen, über die Wiese spazieren oder eine Runde um den See. Bewegung hilft auch, wenn wir nicht ins Schwitzen kommen. Mit frischer Luft in den Lungen kannst du ganz einfach vom Alltagsstress abschalten. Aber auch wenn man ein Haustier dabeihat, kommt man schnell auf andere Gedanken:

„Zu Schulzeiten haben mir auch Spaziergänge mit unserem Hund geholfen. Der wollte so viel Aufmerksamkeit, dass alles andere schnell in den Hintergrund gerückt ist.“Johanna

Tipp 7: Schlaf genug 🛌

Sind wir richtig gestresst, leidet häufig auch unser Schlaf. Denn wie sollst du einschlafen, wenn deine Gedanken sich im Kreis drehen und drehen und drehen. Kann Alkohol helfen? Beim Durchschlafen nicht. Denn ab der zweiten Hälfte der Nacht wird man unruhig, durstig und muss häufiger aufs Klo. Am nächsten Morgen bist du dann richtig gerädert. Dabei ist Schlaf ein entscheidender Faktor, um Stress zu reduzieren. Mit ein paar Tricks kannst du dafür sorgen, dass du leichter und besser einschläfst:

  • Gehe immer zur gleichen Zeit schlafen.
  • Führe vorm Schlafen ein Ritual ein. Dein Körper gewöhnt sich daran und weiß dann, dass bald Schlafenszeit ist.
  • Smartphones und andere elektronische Geräte sollten im Bett tabu sein.
  • Kannst du nicht abschalten, hilft manchmal, beim Ein- und Ausatmen jeweils bis vier zu zählen.

Tipp 8: Hab Spaß! 🤪

Ein weiterer Glückshormongarant ist das Lachen. Denn sogar, wenn man künstlich lacht, werden Muskeln in deinem Gesicht angespannt und dadurch Glückshormone ausgeschüttet. Dadurch baut dein Körper wiederum Stresshormone ab. Auch wenn du dir dabei bescheuert vorkommst, versuche doch mal zu lachen. Du wirst sehen, es funktioniert. Falls es gar nicht geht, kannst du dich natürlich auch mit einem Freund oder einer Freundin treffen, mit dem oder der Spaß vorprogrammiert ist. Denn dann musst du das Lachen nicht erzwingen.

Tipp 9: Auf die Plätze, fertig, abtanzen 👯‍♂️

Tanzen ist Sport und Spaß in einem. Denn während man ganz nebenbei den Körper in Bewegung bringt, steigen Glücksgefühle in einem auf. Partynächte bedeuten für manche Entspannung pur. Um richtig abzutanzen, musst du aber nicht unbedingt in den angesagten Club gehen. Manchmal reicht es, die Musik zu Hause aufzudrehen und vorm Spiegel von einer Karriere als Popstar zu träumen.

>> Was hilft euch gegen Stress? Wir haben nachgefragt.

Alkohol gegen Stress? Don’t do it! 🚫

Diese Erkenntnis musste auch unserer Blogger Jack machen. Denn während der Abiturprüfungen dachte er, die Lösung für seinen Stress gefunden zu haben. Aber lest selber:

„Vor einem Jahr durchlebte ich die stressigste Zeit meines Lebens. Die Abiturprüfungen standen an und als erstes musste ich meine schriftliche Ausarbeitung der Präsentationsprüfung abgeben. Das Problem: Der Zeitdruck wurde von Tag zu Tag größer. Kurz vor der Abgabe entschloss ich, eine Nacht ohne Schlaf durchzuarbeiten.

Um wach zu bleiben, trank ich ganz viel Kaffee und Cola. Doch im Laufe der Nacht konnte ich mich nur noch mit großer Mühe motivieren. Gegen drei Uhr kam ich dann auf einen richtig dummen Gedanken. In meinem Zimmer stand eine halbleere Schnapsflasche, die von einer Party übriggeblieben war. Ich dachte, dass ein kleines Glas mich motivieren würde, weiterzuarbeiten. Das ging natürlich gründlich schief. Denn der Alkohol zeigte schnell seine Wirkung und verstärkten meine Angst, nicht fertig zu werden. Außerdem fiel es mir schwer, mich zu konzentrieren. Dann wurde ich müde.

Am nächsten Tag wachte ich auf meinen Schreibtisch und mit Kopfschmerzen auf. Ich war einfach eingeschlafen. Bis zur Abgabe arbeitete ich dann mit klarem Kopf weiter und konnte die Ausarbeitung rechtzeitig abgeben.“

>> Du hast ein Geheimrezept gegen Stress? Ab in die Kommentarspalte!

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