FortyTwo

GRILLEN MIT ALKOHOL – GANZ OHNE RAUSCH!

von FortyTwo am

Hallo Sommer, hallo Grillabend! Auch wenn du nur wenig oder (wie ich) keinen Alkohol trinkst, musst du auf das malzige Aroma von Bier an deinem Steak nicht verzichten.

Der Trick: Die leckere Marinade 😉


DIE HITZE MACHT‘S

Schon bei knapp 80° verdunstet der Alkohol in der Marinade – dabei wird ein gewöhnlicher Holzkohlegrill schonmal schnell über 120° heiß. Das scharfe Brennen vom Hochprozentigen verfliegt, der aromatische Geschmack bleibt.

Zugegeben, eine geringe Menge Restalkohol kann auch noch nach dem Grillen im Essen sein – vor allem, wenn du Spirituosen, wie Cognac, in die Sauce gibst.

Die Faustregel lautet:
Je geringer der Alkoholgehalt im Getränk und je länger die Garzeit, desto weniger Spuren vom Alkohol im Essen. Im Normalfall liegt die Alkoholmenge nach dem Grillen sogar unter der natürlichen Menge Alkohol, die man auch in Früchten findet.

BUTTERWEICH – DANK ALKOHOL?

Falsch! Alkohol macht Fleisch nicht zart – auch wenn das viele Websites und Rezepte-Gurus immer wieder behaupten.
Alkohol ist zwar ein Zellgift: Die Zellen des Grillfleischs bleiben jedoch unbeschadet.

Tropischer Geheimtipp:
Es gibt tatsächlich natürliche „Zartmacher“, die das Eiweiß im Fleisch angreifen und dafür sorgen, dass euer Grillgut schön weich und lecker wird. Viele Früchte, wie Papayas, Ananas, Feigen oder auch Kiwis, enthalten zum Beispiel solche Enzyme.

Auch wenn du dein Fleisch längere Zeit in die Marinade einlegst, wird es zarter.

BIERHÄHNCHEN

Mein Favorit ist das Bierhähnchen. Kombiniert mit Knoblauch ist es für mich unschlagbar! 🙂

Und so gelingt’s:
Für 300 Gramm Hähnchenbrust oder –keule brauchst du:

• 250 ml dunkles Bier
• 2 EL Olivenöl
• Gewürze (Meersalz, schwarzer Pfeifer, Cayennepfeffer, Oregano)
• Knoblauch (Menge nach Geschmack)

Das dunkle Bier mit dem Olivenöl, etwas Oregano, Meersalz, schwarzem Pfeffer und ein wenig Cayennepfeffer anrühren.
Je nach Gusto den Knoblauch schälen, klein schneiden und in die Marinade geben. Für die meisten reicht bestimmt eine Zehe, ich persönlich schnibble gerne mehr in meine Marinade – dafür muss man aber Knobi schon extrem lieben … 😉

Anschließend das Hähnchen mit der Sauce dick bestreichen und mindestens zwei Stunden ziehen lassen. Länger ist natürlich besser, so wird das Fleisch besonders geschmackvoll und zart. Ich lege das Fleisch oft über Nacht in den Kühlschrank, dann ist es wirklich schön kräftig.

Nimm das Fleisch ca. 30 Minuten vor der Zubereitung aus der Kühlung.
Beim Grillen am besten von jeder Seite einmal scharf angrillen und garen lassen.

Do It Yourself

Mit Marinaden lässt sich super herumexperimentieren: Mit anderen Mengenverhältnissen, noch mehr Gewürzen oder anderen Biersorten kannst du deinen ganz eigenen Geschmack kreieren! 

 

PROBIEREN GEHT ÜBER STUDIEREN
Daher versucht‘s einfach mal und schreibt mir eure Erfahrung in die Kommentare!

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