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Süße Verführung: Cocktails

von Jessica am| 2 Kommentare

„Cocktails sind wie Limo, davon wird man nicht betrunken!“

Wir wollten es ruhig angehen lassen – ganz entspannt, mit ein paar Cocktails. Die sehen nicht nur schön aus, sondern schmecken auch schön süß!

Also gingen wir in eine kleine Bar. Wir bestellten ohne lang zu überlegen einen Sex on the Beach. Schickes Glas, bunte Schirmchen, schnell zu trinken – und schon standen die nächsten Drinks auf dem Tisch: Mojito und Gin Tonic. Die Stimmung steigt, das Gekicher wird lauter. Und nach zwei bunten Cocktails bin ich schon ziemlich betrunken – und bereit für’s Bett …

Bunte Federn
Der Name „Cocktail“ stammt von Hahnenkämpfen in Amerika, bei denen der Sieger die Schwanzfedern des Verlierers bekam. Nach dem Fight trank man zu Ehren der Kampf-Gockel „on the Cock’s Tail“ – die bunten Cocktails sollen dabei noch heute an die Farbenbracht der Hähne erinnern.

WARUM KNALLEN COCKTAILS?

Zuckerschock!

Je mehr Alkohol, desto schärfer das Getränk – eigentlich. Denn süßer Sirup und der Zuckerrand am Glas verdecken den brennenden Geschmack und sorgen dafür, dass wir oft mehr trinken als wir eigentlich vertragen.

Light = „leicht“ betrunken?
Auch Light-Limos scheinen keine Lösung zu sein: Die zuckerfreie Alternative führt laut einer Studie nicht nur schneller, sondern auch unauffälliger zum Rausch. Forscher vermuten, dass unser Verdauungstrakt die Light-Version als normale Mahlzeit einstuft und das Alkoholgemisch daher länger im Magen bleibt. Die Folge: Der Körper hat mehr Zeit, den Alkohol über die Magenschleimhaut aufzunehmen.

Sprudel und Blubber

Die Kohlensäure in Drinks, z. B. bei Aperol Spritz oder Gin Tonic, kann ebenfalls die Alkoholaufnahme beschleunigen. Denn die Blubberbläschen verstärken die Durchblutung der Schleimhäute, sodass der Alkohol schneller in die Blutbahnen gelangt.

Besonders blöd: Sekt, Prosecco & Co. entziehen dem Körper zusätzlich Flüssigkeit – und sorgen für den krassen Kopfschmerz danach.

Mythos Strohhalm

Der Mythos hält sich hartnäckig, aber: Strohhalme sorgen nicht dafür, dass du schneller betrunken wirst. In Wirklichkeit sind Zucker, Kohlensäure und natürlich der Alkohol für den Rausch verantwortlich.

Teilweise werden Cocktails jedoch mit zwei Strohalmen serviert. Das führt dazu, dass du gleich zwei Schlucke auf einmal nimmst. Der Effekt: Doppelt so schnell trinken, gleich doppelt so schnell betrunken!

Anderes Glas, anderes Trinken?
Auch die Form des Glases entscheidet darüber, wie du trinkst: Britische Forscher ließen 160 Testpersonen aus wuchtigen Bierkrügen oder schlanken Weizengläsern trinken. Die Weizenglastrinker leerten ihr Bier im Schnitt 60% schneller als die Teilnehmer mit den unhandlichen Bierkrügen. Auch erstaunlich: Die Gruppe mit den griffigen Weizengläsern unterschätzte komplett ihre eigene Trinkgeschwindigkeit!

Auch die feinen Cocktail-Gläschen schmeicheln der Hand und laden zu größeren Schlucken ein … 😉

Warm, wärmer …Betrunken!

Auch wenn’s langsam Sommer wird: Gerade warme Drinks wie Glühwein, Punsch und Jägertee, verdrehen dir besonders schnell den Kopf.
Der Grund: Der Körper nimmt warme Getränke besser auf als kalte. Die heiße Verführung wandert schnell aus dem Magen in den Darm und gelangt so direkt ins Blut.

Der vorweihnachtliche Brummschädel wird von den weiteren Inhaltsstoffen im Glühwein verstärkt: Fuselöle, Zucker und Aldehyde. Sie entstehen bei der Vergärung im Körper und entziehen dem Gehirn zusätzlich Sauerstoff.

Kalorienbombe Cocktail

Drinks wie Mojitos sind gemein: Klar, erfrischend, ohne Sahne – das kann doch gar nicht auf die Hüften gehen? Doch, leider schon. Denn die Mischung aus Zucker und Alkohol hat es in sich: Rund 240 Kilokalorien kommen pro Glas zusammen.

Zum Vergleich:
Eine Portion Pommes hat ca. 320 Kalorien.

 

 

RECHNER

Wenn du wissen willst, wie viele Kalorien dein Lieblingsgetränk hat, dann schau mal hier vorbei:

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2 Kommentare zu: “Süße Verführung: Cocktails”

  1. Laios

    Das mit dem Zucker kann ich bestätigen. Vor allem schmeckt man dadurch den eigentlichen Alkohol nicht so stark. Denke das ist die größte „Verführung“. Der Strohhalm kann da auch nicht mehr retten 🙂

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