Lina

Shot für Shot ins Chaos

von Lina am

Gleich vorweg:
Sei besser niemals die letzte Person, die zur Hausparty kommt. Schon gar nicht, wenn die Anderen beim Trinken schon gut vorgelegt haben …

Diesen „Fehler“ musste ich letztes Jahr teuer bezahlen – mit Kopfschmerz und Übelkeit bis zum Abwinken.

Was passiert ist? Das liest du hier!


1. Alkoholberge

Ich wollte eigentlich gar nicht auf diese Party, aber als ich die ersten Fotos via Snapchat sehe, frage ich meine Freundin Lisa, ob ich eventuell doch vorbeikommen darf.

Schon als Lisa mir etwas später die Tür öffnet, habe ich das Gefühl, dass es mega nach Alkohol riecht. Mein Blick fällt zuerst auf meine Freunde – und danach gleich auf die Alkoholberge in der Wohnung.

Alles ist dabei: Von Säften zum Mixen, über niedrig- bis hochprozentigem Alk.

     

Das Abfüllen beginnt

Jemand mischt mir den ersten Drink – halb Vodka, halb Cola. Es schmeckt ziemlich nach Medizin.

Ich trinke es trotzdem, „weil man in so einer Runde sonst eh keinen Spaß hat“, denke ich mir. Und schließlich muss ich ja einiges nachholen. Kurz darauf gibt’s schon die zweite heftige Mische. Und gleich noch eine. Ich merke, wie mein Pegel steigt.

Wäre ich doch beim Bier-Mix geblieben. Der hat weniger Umdrehungen – und es dreht sich später auch nicht so schnell alles im Kopf…

Trinkspiel-Terror

Ich plaudre, tanze und hab‘ mega Spaß. Bis es zum ersten Trinkspiel kommt.
Es gibt viele verschiedene Varianten, doch das Ziel ist immer dasselbe: Möglichst viel in möglichst wenig Zeit trinken.

Immer wieder höre ich: „Lina, du bist dran“ oder Sachen wie „Lina, bist du schon mal allein geflogen – wenn nicht, dann trinke 4 Schlucke“. Ich schieße mich Shot für Shot tiefer ins Chaos.

Irgendwann habe ich so gar keinen Spaß mehr. Und auch die Spielregeln checke ich schon lange nicht mehr.

Shooting-Time!

Auf der Party entstehen ein paar ziemlich crazy Fotos. An manche Szenen können Lisa und ich uns am nächsten Tag nicht mehr wirklich erinnern.

Nicht bei allen bleibt es bei peinlichen Schnappschüssen: Unsere Freundin Mara schickt in der Nacht einige komische Nachrichten an ihren Freund und ruft ihn ständig an, was ihr am nächsten Morgen richtig peinlich ist.

Seitdem vergrabe ich mein Handy gerne tief in der Tasche auf Partys. Das erspart mir blöde Bilder und seltsame Nachrichten-Anfälle …

Milchbrötchen …?!?

Mir ging es noch nie so schlecht wie „The Day After The Big Party“, wie wir es im Freundeskreis seitdem nennen.

Ich muss die ganze Zeit Milchbrötchen essen, damit mir gefühlt nicht noch schlechter wird. Dass Milchbrötchen nicht wirklich helfen, ist mir in dem Moment wirklich egal.

Sogar auf dem Weg nach Hause sitz‘ ich Milchbrötchen essend im Auto und lege mich dann auch so in mein Bett. In welchem ich bis zum nächsten Abend dann auch bleibe.

Und nun?

Ich bestimme ab jetzt immer selbst das Mischverhältnis – vor allem aber auch das Trink-Tempo.

So merke ich (hoffentlich) früh genug, wann es einfach für mich reicht. Das klappt nicht immer und nicht immer gleich gut. Aber ich lerne meine Grenzen immer besser kennen. Zum Glück! 😉

 

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