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KEIN ALKOHOL, MEHR MUSKELN

von KDL-Blog am

Passt nicht: Alkohol und Sport

Wer Kraft und Ausdauer aufbauen möchte, kommt dahin nicht mit einer kurzen, heftigen Anstrengung. Vielmehr muss man regelmäßig trainieren, um langsam und stetig besser zu werden. Wenn es dann soweit ist, du beim Krafttraining einen Erfolg erringst, deine Mannschaft ein Spiel gewinnt oder du deine Zeit beim letzten Lauf verbessern konntest, ist das Grund zum Feiern!

Leider haben wir eine ernüchternde Nachricht für Sportlerinnen und Sportler: Alkohol ist eine Kalorienbombe, hemmt gleichzeitig die Fettverbrennung und den Muskelaufbau. Damit kann Alkohol einige eurer mühsam erreichten Trainingserfolge schnell auf Null zurück drehen.

Ganz schön was drin im Alkohol

Ein Gramm reiner Alkohol hat 7 Kilokalorien. Zum Vergleich: 1 g Fett hat 9 kcal, 1 g Zucker kommt auf 4 kcal. Ein Glas Bier (0,3 l) hat etwa 129 kcal. Wie viele Kalorien in welchen Getränken sind, errechnet unser Kalorienzähler.

Eine Beispielrechnung:
Ein halber Liter Weizenbier hat etwa 200 kcal. Ein 70 kg schwerer Triathlet läuft etwa 9 km pro Stunde und verbraucht dabei rund 600 kcal. Nach einem halben Liter Weizenbier hat er also ein Drittel der verbrauchten Kalorien schon wieder zugelegt.

Dazu kommt auch noch, dass Alkohol nicht satt macht und bei vielen Menschen Heißhunger erzeugt. Man isst also zusätzlich noch und auch eher die Pommes als einen Salat. Na dann Prost.

Mit Alkohol: Tschüß, Muskelaufbau!

Alkohol senkt die Ausschüttung von zwei Hormonen im Körper, die zum Muskelaufbau gebraucht werden: Wachstumshormon und Testosteron. Zusätzlich bremst Alkohol die Proteinsynthese. Die sorgt vor allem für den Aufbau von weißen Muskelfasern, die Läufer zum Beispiel für kurzfristige Höchstleistungen wie Sprints brauchen.

Damit noch nicht genug: Alkohol entzieht dem Körper Wasser. Schadstoffe werden nicht mehr so gut abtransportiert und die Muskelzellen bekommen weniger Nährstoffe. Schlechter versorgte Muskeln können nicht so viel leisten.

Fit und feiern

Wer seine Trainingserfolge nicht kaputt machen, aber auch nicht auf das Bier danach verzichten möchte, kann die Variante ohne Promille ausprobieren. Alkoholfreies Bier kann sogar „isotonisch“ wirken, weil es von der Zusammensetzung seiner Salze her so beschaffen ist die Körperflüssigkeiten. Damit kann man einen Mineralstoffverlust nach dem Sport schnell wieder ausgleichen – das funktioniert aber genauso gut mit Apfelschorle.

 

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