Anna

Runter damit? Warum wir uns an Alkohol erst gewöhnen müssen!

von Anna am| 6 Kommentare

Gläser hoch, Prost und runter damit. Nach einer Runde „Kurzer“ sieht man eigentlich jedes Mal verzogene Gesichter. Denn die Shots schmecken entweder sauer, bitter oder viel zu stark. Erinnert ihr euch auch noch an das erste Bier, an dem ihr vom Schoß eurer Eltern aus nippen durftet? Alle haben wir uns gewundert, warum die Erwachsenen so ein bitteres Gebräu mögen. Heute gehören die Schnäpse an der Bar genauso zum Alltag wie das Feierabendbier. Aber schmeckt uns das eigentlich?

Wirkung und Geschmack gehen Hand in Hand

Ich zum Beispiel trinke sehr gerne Wein. Besonders zum Feierabend oder am Wochenende, im Sommer beim Picknick oder abends zum Quatschen im Park. Einerseits schmeckt mir Wein gut, vor allem der Fruchtige, zum anderen mag ich auch die Wirkung. Ich fühle mich dann einfach entspannter und gut gelaunt. Aber würde ich auch Wein trinken, wenn er alkoholfrei wäre? Da bin ich mir nicht sicher. Zumindest beim Wein gehen Wirkung und Geschmack für mich Hand in Hand.

Ich vergleiche die Sache mal mit Kaffee. Als ich angefangen habe, Kaffee zu trinken, habe ich das ausschließlich gemacht, um wach zu bleiben. Also wegen des Effekts. Mittlerweile schmeckt mir Kaffee ganz gut. Aber meiner Meinung nach einfach deswegen, weil ich mich daran gewöhnt habe und Kaffee mit dem Wach-Effekt verbinde. So ähnlich wird es auch mit Alkohol sein.

Alkohol als Süßigkeit?

Was allerdings wirklich vielen schmeckt – und damit leicht gefährlich werden kann – sind süße Cocktails und Alkopops. Mit Limo, Fruchtsäften und jeder Menge Zucker vermischt, schmeckt man den Alkohol beinahe gar nicht mehr heraus. Und kann sie tatsächlich fast trinken wie normale Limo. Dabei nimmt man oft ungewollt viel mehr Alkohol zu sich, als eigentlich geplant – und merkt es erst, wenn es zu spät ist und sich die Welt schon wieder zwei Spuren schneller dreht.

Geschmäcker ändern sich?

Klar: Geschmäcker sind verschieden und ändern sich mit der Zeit. Als Kind hat man Spinat vielleicht gehasst, jetzt findet man ihn gut. Bier schmeckt erst bitter, später vielleicht angenehm herb.  Wenn Leute sagen, sie trinken den Alkohol, um sich zu entspannen oder die Stimmung ein bisschen zu heben, ist das meiner Meinung nach ihre Sache. Man sollte sich aber darüber bewusst sein, warum man Alkohol trinkt. Und wenn einem das Getränk eigentlich gar nicht schmeckt und man den Alkohol nur wegen seiner Wirkung trinkt, sollte man seine Trinkgewohnheiten noch mal überdenken.

Wie ist das bei euch? Welche Alkoholsorten schmecken euch so gut, dass ihr sie auch alkoholfrei kaufen würdet?

„Bildquelle: © gettyimages“

6 Kommentare zu: “Runter damit? Warum wir uns an Alkohol erst gewöhnen müssen!”

  1. Tanja

    Ich trinke Alkohol vor allem wegen dem Geschmack, kann aber die Wirkung nicht ausstehen. Ich bin doch nicht ich wenn ich mein Gehirn halb vergifte. Aber ich vermute, dass ich da eher die Ausnahme bin …

  2. Nino

    Ich trinke Wein nur des Geschmackes wegen. Die Wirkung ist bei mir eher im Hintergrund, und ich bin mir sogar ziemlich sicher wenn es alkoholfreien Wein geben würde, der genauso schmeckt wie Alkoholhaltiger, würde ich ihn genauso trinken.

  3. Daniel

    Ich trink am liebsten Bier und Korn, zum einen wegen dem Geschmack und zum anderen weil ich mich so richtig gern ausm leben Schepper!
    Ohne Alkohol würde ichs nicht trinken weil nüchtern für mich keine Option ist.

  4. Jack

    Bier, besonders das Kölsch aus Köln. Ich faste gerade in der Fastenzeit Alkohol und bin gerade auch bei meinen Eltern in einer anderen Region Deutschlands, aber als ich in Köln nach meiner Wohnung geschaut hab, habe ich zuerst mal ein alkoholfreies Kölsch genossen:)

  5. Mila

    Ich trinke Alkohol nur wegen dem Geschmack, Sprich kurze oder Biere oder Cocktails die mir zu stark sind oder zu bitter, trinke ich auch nicht.
    Gäbe es longdrinks genau so auch alkoholfrei wäre ich wohl jedes Wochenende Fahrer.

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