Annika

„ICH TRINKE HEUTE NICHT, ICH BIN FAHRER!“

von Annika am| 2 Kommentare

© Fotolia / tynyuk

Meine Eltern waren, was Alkohol und Feiern angeht, immer recht entspannt und haben auf meine Vernunft vertraut. Einen Satz hat meine Mutter aber jedes Mal wiederholt: „Wenn dich jemand nach Hause fahren will und der schon was getrunken hat, dann steigst du da nicht ein. Nimm dir ein Taxi oder ruf an, zur Not holen wir dich ab.“ Als wäre ich so blöd, bei einem Betrunkenen mitzufahren!

Nach einigen Partynächten wurde mir aber klar, dass es nicht so einfach einzuschätzen ist, ob jemand etwas getrunken hat. Nicht jedem merkt man den Alkohol gleich an. Meist ist der „Fahrer“ ein Freund oder eine Freundin, und da will man ja auch nicht „beschuldigend“ nachfragen und den anderen am Ende verärgern.

DER FAHRER HAT GROSSE VERANTWORTUNG

Umso wichtiger ist es, dass man sich wirklich darauf verlassen kann, dass man sich als Fahrer verantwortungsvoll verhält. Wenn du dich ans Steuer setzt, vertrauen die Mitfahrer dir schließlich, dass du fahrtauglich bist. Im Klartext heißt das für mich: „Wer fährt, trinkt nicht.“

Ich selbst werde in ungefähr einem Monat 21, und laut Gesetz dürfte ich dann sogar mit einem Glas Sekt anstoßen und danach Auto fahren. Ich glaube aber, Alkohol hat am Steuer nie etwas verloren. Die Wirkung beginnt schließlich schon nach wenigen Schlucken. Und aus einem Getränk werden schnell mehrere und es wird schwer, die Menge abzuschätzen.

WIE SIEHT DER ABEND AUS, WENN MAN FÄHRT?

Manchmal ist man als Fahrer tatsächlich die einzige Person, die an dem Abend nichts trinkt. Einige fühlen sich dadurch ausgeschlossen und trinken eben doch ein Bier, „eins kann ja nicht schaden“. Oder lassen sich überreden, weil es doch so lustig ist und der Alkohol ja bestimmt abgebaut ist, bis man wieder im Auto sitzt. Das ist meist nicht so und kann echt gefährlich werden. Besser also, man fängt als Fahrer gar nicht an. Natürlich auch nicht, wenn du allein unterwegs bist.

Aber auch als Mitfahrer oder einfach nur als Freund kannst du den Fahrer oder die Fahrerin dabei unterstützen, nüchtern zu bleiben. Du kannst dafür sorgen, dass niemand sich ausgegrenzt fühlt, weil er als einziger nichts trinkt – zum Beispiel, indem du selbst nur bei Cola bleibst. Und schon gar nicht sollte man versuchen, den Fahrer zum Mittrinken zu überreden oder ihm blöde Sprüche drücken – auch wenn die vielleicht witzig gemeint sind. Wenn ihr stattdessen gut zusammenhaltet, seid ihr auf der sicheren Seite.

Was habt ihr für Ideen, Gedanken und Erfahrungen zu diesem Thema? Wie regelt ihr das mit dem „Fahrer-sein“- beim Feiern?

Bildquelle: © Fotolia / tynyuk


MEHR ZUM THEMA:

Dr. Limit_unfreiwillig Alkohol

FAHRANFÄNGER: UNABSICHTLICH ALKOHOL AM STEUER?

Aus Versehen Alkohol trinken passiert selten, kommt aber vor. Was das gerade für Fahranfänger für Folgen haben kann, erfahrt ihr hier. > zum Blogartikel

 

2 Kommentare zu: “„ICH TRINKE HEUTE NICHT, ICH BIN FAHRER!“”

  1. Avatar

    Michel

    Ganz einfach, die freundlichen Helfer des öffentlichen Personen Nahverkehrs sind doch immer in der Nähe. Also Auto Zuhause stehen lassen und niemand muss der Fahrer sein. Ansonsten tut ein bisschen Frische Luft, wenn mal doch kein Bus fährt auch ganz gut. 😀
    Damit Prost und ein schönes Wochenende.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.