Nora

Wir geben uns das Nein-Wort

von Nora am

Zu zweit machen die meisten Sachen mehr Spaß. Nicht nur Bungeejumping, Kaffee trinken und zu Marteria tanzen, sondern auch die Sachen, die Überwindung und Seufzen kosten: Aufräumen, joggen oder eben Nein zum Alkohol sagen. Aber genau das wollen Rosa und ich jetzt machen.

Im Doppelpack doppelt so stark

Wir hängen eh viel zusammen rum und haben rund ums Feiern so einige Rituale: Bevor wir am Wochenende zu Partys starten, glühen wir zusammen vor, nehmen uns zu WG-Partys mit und gehen oft auf dem Heimweg noch in diese Schwarzweiß-Fotoautomaten. Wenn wir das alles hinkriegen, warum dann nicht auch mal sieben Wochen lang gemeinsam ein Experiment durchziehen?

Nicht in Versuchung geraten

Damit der Verzicht auf Alkohol am Anfang nicht so schwer fällt, ändern wir einfach unseren Ablaufplan. Am ersten Wochenende werden wir einfach gar nicht weggehen, sondern uns mit anderen Dingen beschäftigen (Kino, Fotos machen für unseren Blog). Auch wenn dann wieder eine Party ansteht, werden wir das Drumherum anders arrangieren: Statt Vorglühen lieber zu nem Poetryslam gehen.

Wir haben da mal etwas vorbereitet

Auf welche Reaktionen unser Experiment wohl stoßen wird? Ein paar Leute finden unseren Plan bestimmt gut, anderen ist es egal und wieder andere werden ein „Nein danke“ vielleicht nicht so schnell akzeptieren. Nachfragen, überreden und schiefe Blicke werden wir einfach abwenden:

„Nee, danke. Ich will morgen fit sein.“

„Nee, danke. Ich will mir was Gutes tun.“

„Nee, danke. Warum ist es dir grade so wichtig, dass ich Alkohol trinke?“

Auf gar keinen Fall wollen wir irgendjemanden provozieren oder belehren. Wir machen das einfach für uns. Ab jetzt. Sieben Wochen lang. Wir fangen jetzt mit dem Alkoholfasten an und zufällig liegt dieser Zeitraum genau in der Fastenzeit, aber die könnten wir auch irgendwann im Jahr einlegen.

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