Nora

Alkoholfasten? Wozu denn das?

von Nora am| 1 Kommentar

„Ab Montag werde ich fasten. Ganze sieben Wochen lang werde ich nicht fluchen“, hat mir meine Cousine am Telefon erzählt. Moment mal: Fasten? Ist das nicht das, wo man sich wochenlang quält und nur Brei isst? „Nö“, klärt sie mich auf, „das ist das, wo man seinen Schwächen mal für eine Zeit lang den Kampf ansagt und beweist, dass sie einen gar nicht so im Griff haben, wie sie denken.“

Wir alle haben sie: Schwächen

Hm. Wenn ich so nachdenke, haben mich ganz schön viele Schwächen im Griff: Facebook, Schokolade, und … ja, auch Ausreden. Aber das geht ja alles noch (da ist sie wieder, die Ausrede ;)), wirklich blöd ist es mit dem Alkoholtrinken.

Bei meiner Freundin Rosa und mir ist es zum Beispiel so, dass wir am Wochenende nicht fragen „Wollen wir etwas trinken?“ sondern gleich „Was wollen wir trinken?“. Wir gehen gern feiern und das hat sich mit der Zeit halt so als Gewohnheit eingeschlichen. Und genau das finde ich doof, dieses „halt so“: dass ich das hinnehme und das eine gewisse Kontrolle über mein Feierverhalten gewonnen hat.

Alkoholfasten? Dabei!

Ich will nicht das Gefühl haben, dass ich den Alkohol zum Feiern brauche. Und ich brauch ihn auch nicht. Ein Selbstexperiment zur Fastenzeit soll das beweisen:  Sieben Wochen möchte ich meinem Körper eine Pause gönnen und auf den Alkohol verzichten.

Wie ich das Selbstexperiment angehe, erkläre ich euch in wenigen Tagen. Denn so einfach stelle ich mir das gar nicht vor, auch wenn Michel, Franka, Kai und Maja in den vergangenen Jahren in unserem Fastenblog bewiesen haben, dass es absolut machbar und sogar echt interessant ist.

Ein Kommentar zu: ““Alkoholfasten? Wozu denn das?”

  1. Avatar

    Jogi

    Guten Abend,

    Was seid ihr eigentlich für Amateure? Warum wir dem deutschen Landsmann suggeriert, dass Alkohol schlecht sei?
    Ich kann eure überzogenen Berichte echt nicht mehr lesen. Zur deutschen Kultur gehört das saufen wie das Tor zum Fußballspiel.

    Ich persönlich saufe mir auch mindestens zwei mal in der Woche die hukke voll und habe es dennoch geschafft einen Master Abschluss in Logistic management zu erreichen.

    Also macht nicht so einen Aufstand und lasst den Deutschen ihren Spaß.

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