Robert

Neues Jahr, neues Glück – aber ohne Katerstimmung!

von Robert am

Silvester 2010, das war die Erfüllung meines Traumes: Einen Jahreswechsel in Sydney erleben. Zusammen mit Backpacker-Freunden suchte ich mir einen Platz am gegenüberliegenden Ufer des bekannten Operngebäudes. Zusammengepfercht unter einer Stahltreppe, am Rande eines Steilufers saßen wir da und warteten.

Die ersten Sydneysiders saßen im Übrigen schon seit neun Uhr morgens mit Campingausrüstung da, um die besten Plätze zu ergattern. Irgendwann gegen acht Uhr abends, wir saßen bereits seit gut vier Stunden unter der Treppe, fiel vielen von uns auf: „Das ist das erste Mal, dass ich Silvester nichts trinke.“ In Sydney herrscht nämlich Alkoholverbot bei Großveranstaltungen im öffentlichen Raum. Trotzdem, oder gerade deswegen, war es der wohl einprägsamste Jahreswechsel, den ich bisher erlebte. Dass wir alkoholfrei feierten war gar kein Thema – in Australien macht man’s nunmal so. Ein famoses Feuerwerk rings um Harbour-Bridge und Opernhaus sowie Neujahrs-SMS an die Freunde daheim, die noch im alten Jahr waren. Großartig.

Hier daheim setzen aber viele Freunde die Silvesternacht mit einem Saufgelage gleich. Gerade an Silvester kann das schnell gefährlich werden: Wer sein Bewusstsein mit Alkohol vernebelt und dann auch noch mit Feuerwerk hantiert, der riskiert mehr als nur einen schmerzenden Kater am nächsten Morgen.

Wir Blogger vom Kenn-dein-Limit-Blog wollen, dass du katerfrei und ohne Verletzungen gut ins neue Jahr kommst. Daher hier unsere fünf famosen fuselfreien Feierfertigkeiten  – nicht nur für die Silvesternacht geeignet:

Sydney bei Nacht, Finale eines Feuerwerks.
Du hast deine Freunde und Freundinnen zu dir eingeladen und ihr freut euch auf eine wunderbare Nacht? Super. Aber stell sicher, dass genügend alkoholfreie Getränke da sind! Wenn ausreichend davon in greifbarer Nähe steht, dann haben deine Gäste auch einen niedrigeren Pegel. Das kann nur gut für alle sein. Sonst verpassen einige den Jahreswechsel betrunken in der Ecke, entleeren ihren Magen auf deinem Teppich oder heulen ihre sentimentale Seite aus. So sieht doch keine gelungene Feier aus, oder?
Bier und Mischgetränke sind keine Durstlöscher. Im Gegenteil: Alkohol dehydriert den / deinen Körper. Durstig trinkt man einfach schneller und mehr als sonst – da kann man schnell über die Grenzen hinaus schießen! Also: Wasser und Fruchtschorlen für die Durstigen unter uns.
Verschiedene Biere, diverse Cocktails und unterschiedliche Liköre: Jedes Getränk hat einen anderen Alkoholgehalt. Mit dem Einheitenrechner (LINK) kannst du diesen ermitteln. Außerdem ist es gut zu wissen, wie aus den Prozenten im Getränk Promille im Blut werden.
Das Problem bei Spirituosen ist, dass in kurzer Zeit mit kleinen Getränkemengen viel reiner Alkohol aufgenommen wird und der / dein Blutalkohol in die Höhe schießt. Ähnlich ist das bei Mixgetränken. Allerdings wird hier der Alkohol auch noch durch Saft oder Softdrinks verschleiert. du schmeckst ihn zwar nicht, aber die Wirkung bleibt die gleiche. Trinkst du zu viel davon in kurzer Zeit, kann dein Körper keine Warnsignale wie Übelkeit und Erbrechen zeigen. Der Alkoholpegel schießt quasi ungehindert in die Höhe und euch die Lichter aus.
Trinkspiele sind darauf ausgelegt, unkontrolliert und relativ schnell Alkohol zu sich zu nehmen. Die eigene, aktive Entscheidung Alkohol zu trinken wird uns entzogen und die Spielregeln bestimmen unser Schicksal. Nicht unbedingt das, was man von uns als selbstbewussten jungen Erwachsenen erwartet, oder?

Lassen wir die Sache mit den Trinkspielen am besten gleich bleiben und überlegen uns lieber andere Partykracher.  Außerdem sorgen dank Creme an die Stirn geklebten Zettel mit bekannten Personen immer für eine bessere Party als vom Alkohol niedergestreckte Partygäste.

Wir Blogger wünschen euch jedenfalls einen guten Jahreswechsel, mit bunten und konfettireichen Feten und ohne dröhnenden Kopf am Neujahrsmorgen.

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