Holm

Kenn ich mein Limit?

von Holm am

„Kenn dein Limit“ ist für mich schon fast zu einer Lebenseinstellung geworden. Ich bin nun ja schon eine Weile dabei und blogge per Video und Text über Alkohol, Werbung, Wissen und Trinkgewohnheiten anderer Länder. Wann immer es irgendwie um Alkohol geht, denke ich an „Kenn dein Limit“. Sein Limit zu kennen ist wichtig. Als ich angefangen habe über Alkohol zu bloggen, hatte ich davon nur eine ungefähre Idee. Heute weiß ich ziemlich genau, wann Schluss sein muss, welche Mengen gefährlich werden und hinterfrage im Freundeskreis gerne mal das Trinken um des Trinkens willen. Da weiß dann immer keiner, warum er überhaupt Alkohol konsumiert.

Andererseits wissen natürlich auch alle, dass ich für den Blog schreibe, und die zwei häufigsten Dinge, die ich bei Feiern höre sind: „Holm, nicht so viel trinken, kenn dein Limit!“ verbunden mit gröhlendem Lachen. Die zweite Sache ist eine Frage: „Hat sich da wirklich was bei dir verändert?“ Schon verrückt, dass das nie jemand für möglich hält. Ich komme von einem sehr unbedachten und risikoreichen Konsum und ja, es ändert sich einiges, wenn man sich mit dem Thema Alkoholkonsum beschäftigt. 

Mein Blick ist heute schärfer für Gefahren, für die unterschiedliche Wirkweise und die Trinkmengen. So locker und lustig und voller Freiheit, wie die Werbung behauptet, ist das nämlich gar nicht. Bestes Beispiel dafür: Der Kater. Weil das ganze Gift wieder raus muss, geht’s uns schlecht. Kann also irgendwie nicht die beste Sache der Welt sein (falls das überhaupt jemand glauben sollte).

Limits sollte man generell kennen. Wo ist meine Belastungsgrenze, wann sagt mein Körper: Schluss! Wenn es um das Thema Alkohol geht, spielen da eine Vielzahl von Faktoren hinein, Körperfett, Art des Getränks, eigene Verfassung, Menge, gesellschaftliche Normen und so weiter. Aber dafür bin ich ja da: Wie immer berichte ich rund ums Limit und spreche über Dinge, die wichtig oder spannend zu wissen sind.  Wir Blogger stimmen darin überein, möglicherweise aus unterschiedlichen Motivationen, dass Alkohol trinken bzw. auch nicht trinken in Ordnung ist. Wichtig ist die Frage nach der Menge und der schlechten Seiten, die damit verbunden sind. Die gilt es zu kennen und damit umzugehen. Die Kampagne will niemandem das Trinken verbieten, sondern den Blick dafür schulen, wann die Grenze erreicht ist. 

Also auf ein Neues: Willkommen im „Winterblog“! Freut euch auf spannende Videos und Texte, zwischen Glühwein und Neujahrsekt, immer rund um unser Limit.

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