Vicky

Mögen die Spiele beginnen!

von Vicky am| 5 Kommentare

Ich bin Vicky, 22 Jahre jung, liebe Katzen, spiele in meiner Freizeit Volleyball oder veranstalte Spieleabende mit meinen Freunden. Dabei wird fast immer gelacht, gefeiert – und getrunken. Und fast immer bin ich die einzige im Raum, die nüchtern bleibt.

Zugegeben, der Alkohol und ich stehen zwar nicht unbedingt auf Kriegsfuß, aber  unsere Beziehung würde ich eher  als „kompliziert“ bezeichnen: Wir reden nicht viel miteinander, sehen uns nur zufällig im Supermarkt oder auf einer Geburtstagsfeier. An unser erstes Treffen kann ich mich nicht mehr so richtig erinnern. Nicht, weil ich betrunken war, sondern weil es für mich keine Bedeutung hat.

Nüchtern feiern gehen

Mit den Jahren hatte ich kein Problem mehr damit, die einzige nüchterne Person auf Partys zu sein. Zwar blieben die schiefen Blicke oder das Getuschel hinter vorgehaltener Hand nicht aus. Trotzdem hatte ich an den Wochenenden genauso viel Spaß auf den Feten wie alle anderen – mit dem Vorteil am nächsten Morgen ohne Kopfschmerzen aufzuwachen und fit in den Tag zu starten. Spätestens als ich mich entschied, aktiv Volleyball zu spielen, war es mit der wilden Feierei vorbei. Die Punktspiele finden immer sonntags statt, halb zehn in der Früh ist Anpfiff. Da heißt es Samstag oft früh ins Bett zu gehen statt bis in die Puppen auf der Tanzfläche die Hüften zu schwingen. Und nicht zu vergessen: Meine Mannschaft verlässt sich auf mich und ein Kater macht leider noch keine Punkte auf dem Feld.

Sport als Motivation fürs Limit

Natürlich nervt es mich hin und wieder, Party gegen Bett tauschen zu müssen. Ich meine, andere in meinem Alter wollen noch mal richtig die Sau rauslassen, bevor der Ernst des Lebens mit Arbeit, Familie und Kindern beginnt. Aber der Sport ist es mir wert. Und ich will versuchen, diese Einstellung in die Welt hinauszutragen, zu zeigen, dass man auch ohne (viel) Alkohol Spaß haben kann und sich dafür nicht schämen soll. Dabei interessiert mich, ob man Sport und Alkohol auch trennen kann, also ob z.B. ein Fußballspiel auch nüchtern und mit einem Saft in der Hand genauso viel Spaß macht. Außerdem will ich auch mal die ganzen Serien und Filme unter die Lupe nehmen – ist euch mal aufgefallen wie oft die Hauptcharaktere dort trinken?

Ich freue mich auf viele neue Eindrücke. Und vielleicht treffe ich jemanden, der die gleiche Einstellung besitzt wie ich.

Mögen die Spiele beginnen!

Eure Vicky

5 Kommentare zu: “Mögen die Spiele beginnen!”

  1. Avatar

    Kathi

    Der Blog-Artikel ist irgendwie sehr künstlich geschrieben… so schreibt doch keine 22-Jährige. Zumindest klingen schon die ersten 2 Sätze unnatürlich.
    Was mich noch stört: „bevor der Ernst des Lebens mit Arbeit, Familie und Kindern beginnt.“ Ich denke nicht, dass ein Leben mit Arbeit und eigener Familie ernst ist, sondern super-viel Spaß macht, aber das ist wohl Einstellungssache.
    Ich trinke auch keinen Alkohol, auch nicht auf Partys. Dafür halte ich allerdings lange nicht so lange durch, wie die die trinken und manchmal langweile ich mich nach einiger Zeit. Deswegen meine Bewunderung gegenüber Vicky, die nüchtern genauso viel Spaß wie ihre Freunde hat, die trinken.

  2. Avatar

    dominik

    Also ich muss sagen, ich geh auch feiern, obwohl ich seit 9 Monaten trockener Alkoholiker bin. Ich habe genau so viel Spaß wie früher, sogar noch mehr und bin zwar erst 19, aber bin halt einfach in ein tiefes Loch gefallen. Ich war auf Therapie und seitdem geht es mir gesundheitlich auch besser. Ich bin froh, dass ich mich von meinem damals besten Freund Alkohol getrennt habe.

  3. Avatar

    Beans

    respekt vor dir,aber meiner Meinung geht das genauso gut mit Alkohol. Denn ich spiele Handball und mit Kater kann man genauso gut, wenn nicht sogar besser spielen. Außerdem sind Partys oft langweilig nach einiger Zeit wenn man nicht trinkt.

  4. Vicky

    Vicky

    Liebe Kathi,

    vielen Dank für deine Kritik. Ich liebe Gesellschaftsspiele im Freundeskreis, mag meine beiden Katzen – was ist so schlimm daran? Ist es nicht gerade gut, die Geschichten einer 22-jährigen zu lesen, die wohl deiner Meinung nach aus dem Rahmen fällt? Sonst wäre es ja langweilig, denn offenbar scheinst du eine genaue Vorstellung davon zu haben, wie Frauen in meinem Alter sein müssen – dann kennst du sicher auch ihre Geschichte. Und für mich sind Mann und Kinder der Ernst des Lebens, weil man sich dann erst Recht am Riemen reißen muss, gerade was lange Party-Nächte und Alkohol angeht. Aber nur weil es ernst wird, heißt das noch lange nicht, dass es mir keinen Spaß bereiten könnte.

    lg 

    Vicky

  5. Vicky

    Vicky

    Lieber Beans,

    Schade, dass du ohne Alkohol keinen oder weniger Spaß auf Partys haben kannst. Ich habe ihn auf jeden Fall, was ich vor allem meinen Freunden verdanke. Und ob es sich mit Kater besser spielt, kann ich nicht beurteilen – bezweifele ich aber ehrlich gesagt. Ich bin lieber topfit auf dem Feld als verkatert.

    lg
    Vicky

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