Maja

fguhj.kj! GrrRRr!!!!111elf – meine Wege gegen den Frust

von Maja am

Bei mir ist in den letzten Wochen eine tickende Zeitbombe explodiert und jetzt sagen alle „Naja, das war ja jetzt keine Überraschung, oder?“. Doch! War es! Woher soll ich denn wissen, dass unser Vermieter plötzlich ernst macht und uns zum Ende des Monats aus der schönen WG schmeißt? 

Jetzt suche ich Hals über Kopf eine neue Bleibe und bin supersauer auf den Vermieter. Und was das alles kostet! Nicht nur Geld, sondern vor allem Zeit und Nerven. Wahrscheinlich stelle ich grade den Rekord im Dauer-Mundwinkel-Tiefhängen auf.

Das Wohnungsproblem schwebt wie ein Geist über mir. Und  den kann ich einfach nicht wegignorieren! Immer streut er neue Sorgen und malt böse Horrorszenarien in mein Hirn. Werde ich innerhalb von vier Wochen etwas Neues finden? Was, wenn nicht? Kaum eine Minute, in der ich nicht darüber nachdenke. Vielleicht könnte ich den nervigen Geist in Alkohol ertränken??

Frustsaufen ist etwas für unkreative Langweiler

Rumsitzen und sich zulaufen lassen? Als Problemlösung? Ehrlich? Hahahahaha! Mit einer Fahne am nächsten Tag jagt man wohl eher Leute weg als das Problem.

Was mir bei der Problembewältigung geholfen hat:

Ein orangenes Handtuch, eine Badehose, rote Badelatschen, Creme und eine Haarbürste
Ich bekenne mich zum Schwimmen und schlage gern mal große Wellen.
Ein Laptop, ein offenes Notizbuch, mehrere Stifte und ein Schmierzettel.
Miese Gedanken sind schwer und lassen meinen Kopf ganz doll hängen. Geht euch das auch so? Dann legt doch den Kopf aufs Papier, damit die Gedanken rausstrudeln können und alles wieder ein bisschen leichter geht.
Ein Eimer Wandfarbe, Pinsel, ein Bild in einem Rahmen, zwei Sorten Klebestreifen und eine Zange.
Ist euch schon mal der Zusammenhang zwischen den Redewendungen „Reinen Tisch machen“, „weiße Weste tragen“ und „Alles in Ordnung“ aufgefallen? Das ist kein Zufall: Moral und Sauberkeit haben ganz schön viel miteinander zu tun. Aufräumen, sortieren, putzen oder gleich neue Farbe an die Wand hauen, kann nie schaden, um auch die Problemlösung klarer zu sehen.
Eine Sonnenbrille, ein kleiner Regenschirm, bunter Geldbeutel, grauer Kapuzenpullover, Armbanduhr und weiße Sneaker.
Berlin, Nürnberg, Mölln oder Großpösna: Packt euren Rucksack und besucht Freundinnen und Freunde, die woanders wohnen. Manchmal hilft der Abstand, um auf neue Gedanken zu kommen.
Ein schwarzer Kopfhörer, zwei Schlagzeugschläger und zwei kleine Musikboxen.
Musik an, Gedanken aus! Schöne Beats sind wie eine Einladung zum Fliegen: Steigt ein in den Flieger Richtung Melancholie, schnallt euch gut an im Shuttle gen Zufriedenheit.

Fazit

Ein guter Song oder ein ordentlich sortierter Kleiderschrank vertreiben natürlich noch nicht den Frust. Aber ein klarer Kopf am nächsten Tag hilft, um die Dinge in Angriff zu nehmen. Und dabei hilft fast alles – nur Frustsaufen nicht!

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