Holm

Start zur Sommerpause

von Holm am

Hallo Leute! Einmal mehr willkommen in unserer kleinen Blogecke rund um das Thema Alkohol und Limits!

Für mich wird das diesmal Runde Zwei als offizieller KDL-Blogger und das heißt für euch: mehr spannende Hintergrundinfos über Konsum, Gefahren und gesellschaftliche Mechanismen, aber natürlich auch hilfreiche Tipps, um im eigenen Limit zu bleiben.

Beim letzten Mal vor ein paar Monaten, hab ich mich vor allem mit der finster schlechten Werbung für Segelschiffbier und Co. befasst. Vielleicht erinnert ihr euch auch noch an meine Videos, in denen ich ein bisschen was vor der Kamera erzählen durfte. Das setzen wir natürlich in den nächsten vier Monaten genau so fort.

Angefangen hab ich vor etwas mehr als einem halben Jahr als unbedachter Befürworter jeglichen Alkohol-Konsums. Mit der Zeit und dem wachsenden Wissen bzw. dem genaueren Hinsehen auf Partys hat sich das gewandelt. Ich weiß, wo mein Limit liegt und trinke nicht mehr drüber.

Peinliche Erinnerungen

Dieses Mal wollen wir uns noch stärker mit den Problemen, zu denen Alkoholkonsum führen kann, beschäftigen. Einige von euch kennen wohlmöglich solche Situationen, bei denen er oder sie übertrieben hat. Wenn man mich fragt, wofür ich mich schäme, dann sind es meistens solche Erinnerungen. Manchmal war hat mir nur der Finger in den Hals geholfen endlich etwas Ruhe zu finden. Absichtliches Erbrechen ist echt dämlich! Ich häng mir ja auch keinen Strick um den Hals und teste wie lange ich die Luft anhalten kann.

Einmal hab ich einen Kumpel in Duisburg besucht und wir wollten uns einen Horrorfilm ansehen und danach noch in die Stadt gehen. Irgendwie haben wir es vorher geschafft viel zu viel Alkohol zu trinken. Ich erinnere mich nur noch grob an Fetzen der Einleitung des Films, alles hat sich gedreht und wir haben einen bösen Kommentar nach dem anderen gerissen. Der Film war zwar schlecht, aber die anderen Kinobesucher fanden unser Gerede nicht so toll. Ich bin dann relativ schnell auf Klo gehastet und hab danach halbtot vor dem Kino in einem Sessel gelegen und total emotional abgewrackt meine Freundin angerufen. Keine schöne Erfahrung.

Genug ist genug!

Es ist zwar wichtig, Erfahrungen im Leben zu sammeln, aber man muss das ja nicht mit einem Bein im Grab tun. Besser ist es sein Limit zu kennen und darunter zu bleiben. Ich hab gelernt: Langsamer zu trinken und auch mal Pausen zu machen.

Mein Ziel für die nächsten vier Monate ist es  auf die Suche nach spannenden Infos zu gehen, das an euch weiterzugeben und in meinem Umfeld kritisch und genau hinzuschauen, was da eigentlich so unter Alkoholeinfluss passiert. Keiner hier sagt, dass Alkohol etwas Schlechtes ist, aber wie mit allem, macht die Dosis den Unterschied zwischen Spaß und Absturz aus.

Natürlich werde ich auch wieder meine Kamera zücken und mal auf einem Workshop und vielleicht auch auf der gamescom schauen, wie es da so mit Trinken steht. Alkohol setzt nämlich die Konzentration herab. Für alle Gamer unter euch: Alkohol ist ganz schlecht beim Computerspielen!

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