Franka

Vor gut einem Jahr…

von Franka am

Ja, hallo erstmal. Ich bin wieder da! Vor gut einem Jahr habe ich hier schon mal für euch geschrieben. Der Anlass damals? Ein Fastenblog. Ich habe 40-Tage auf Alkohol verzichtet. Beim Fasten habe ich mich mal gut und mal weniger gut angestellt. Dabei trinke ich sowieso nur gelegentlich: gelegentlich ein Bier an der Spree, gelegentlich einen Wein zum Essen, gelegentlich einen Cocktail in der Sonne, gelegentlich einen Sekt zum Anstoßen. 

Wenn die ganzen aufgezählten „Gelegentlichs“ in einen kurzen Zeitraum fallen, ist es dann zugegeben doch etwas mehr. Dabei bräuchte ich das Geld für wichtigere Dinge als Promille im Blut. Und tatsächlich haben mir am Alkoholfasten vor allem die zusätzlichen Euros in meinem Portemonnaie gefallen – und das sage ich nicht nur, weil ich eine arme Studentin bin.

Geständnisse über Alkoholkonsum

Diesmal möchte ich mich aber nicht mit dem Alkoholverzicht beschäftigen. Ich werde den ganzen Sommer für euch beobachten wie ich, meine Freunde, meine Familie und andere mit Alkohol umgehen. Was macht der Rausch mit uns? Warum trinken wir, obwohl wir wissen, dass es unserem Körper schadet? Ich selbst habe auch schon „einen über den Durst getrunken“. Herausgekommen ist natürlich nichts Gutes:

Vor zwei Jahren bin ich mit zu einer Freundin zum Eieressen gegangen. Das Eieressen ist bei uns auf dem Dorf Tradition nach langen Nächten mit zu viel Bier. Die Küche der Eltern meiner Freundin ist wirklich sehr schick und elegant. Leider nicht mehr! Nachdem ich Spiegeleier für die versammelte Mannschaft gemacht habe, hab ich die Küche leider ruiniert. Denn jedes zweite Ei habe ich statt in der Pfanne direkt daneben auf dem neuen Ceran-Feld gebraten. Am nächsten Tag haben wir ewig gebraucht, um die Bratrückstände zu entfernen. Aber ich habe aus dem Fehler gelernt: Seit dieser Nacht lasse ich jemand anderen die Bratpfanne schwingen und versuche mich beim Trinken etwas zurück zuhalten. Ob das immer gelingt, ist eine andere Frage.

Ich kann aber schon behaupten, dass sich mein Alkoholkonsum in den letzten Jahren drastisch nach unten geschraubt hat, was glaube ich nicht nur an meiner persönlichen Einstellung, sondern auch daran liegt, dass ich nicht mehr auf dem Dorf lebe. Ich verbringe jetzt viel Zeit in Berlin und habe für mich die Erfahrung gemacht, dass dort weniger getrunken wird.

Warum aber trinken Menschen in ländlicher Gegend mehr Alkohol? Oder bilde ich mir das nur ein? Ich versuche der Sache nachzugehen und gucke, wo die Unterschiede zwischen meiner kleinen Heimatstadt und unserer Hauptstadt Berlin liegen, und wie die äußeren Umstände unseren Alkoholkonsum beeinflussen.

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