Holm

M wie Mach mal weiter!

von Holm am

Das war ja klar: Gustav macht sich einen Ruhigen schreibt von A wie wenig Arbeit bis L wie mal locker bleiben. Und ich darfs ausbaden. Dann wollen wir mal: Hier der zweite Teil des Kenn-dein-Limit-Alphabets, mit mehr und inklusive der so genannten „schwierigen“ Buchstaben XYZ: YOLO ihr Zombies!

M wie Magen auspumpen. Prozedur, bei der bis zu 20 Liter warme Kochsalzlösung in den Magen reingepumpt und wieder rausgesaugt werden. Sehr eklig und unangenehm für den Betroffenen, bringt auch nur was, wenn noch Alkohol im Magen ist.

N wie Nachwirkungen. Häufig am nächsten Tag in Form von Schmerzen, Abschürfungen und Lustlosigkeit. Treten nach Überschreiten des eigenen Limits auf und lassen sich durch Trinken mit Maß minimieren. Viel Alkohol entzieht dem Körper Wasser, das führt zu den anstrengenden Kopfschmerzen.

O wie (ungewollter) One-Night-Stand. Eine vielfach gefährliche Situation: Alkohol senkt Hemmschwellen, was entweder dazu führen kann, den eigenen Partner kurz zu ignorieren, oder am Morgen danach zu R wie Reue führt.

P wie Potenz. Alkohol senkt den Testosteronspiegel. Heißt für Männer: Eine Erektion ist ab 1,0 Promille selbst bei starker Erregung Schwerstarbeit.  Heißt für Frauen: Die Bereitschaft steigt, Dinge zu tun, die ihr eigentlich nicht tun wollt.

Q wie Quasselstrippe. Zustand der bei Alkoholkonsum eintreten kann. Ohrenabkauende Frauen sind für Männer unendlich anstrengend und es hört eh keiner zu: Kannst du auch mit der Wand reden. Siehe auch Z wie Zunge.

R wie Reue – der Bewusstseinszustand nach einer durchzechten Nacht. Mit Pech erinnert sich der Betroffene noch an all die peinlichen Sachen, die er gemacht hat.

S wie Sex. Funktioniert bei der Mehrheit unter Alkohol mehr schlecht als recht. Liegen und Alkohol machen müde. In Kombination mit eingeschränkter Motorik beim Mann, kann es zu Schlafzuständen bei der Frau kommen (siehe Z wie Zunge). Ferner beeinträchtigt Alkohol das Weiterleiten von Reizen (mal in den Arm zwicken), was schlicht und ergreifend bedeutet: Das Bild „Heiße Frau/Mann“ kommt nicht bis in den Penis/Vagina.

T wie teuer. Zustand, der oft an Partyorten herrscht. 5 Euro pro Bier leeren das Konto innerhalb von drei Stunden. Unter Alkohol steigt die Bereitschaft sich abzocken zu lassen. Das Denkvermögen sinkt, weshalb 5€+5€+5€ = „Klar hab ich noch übrig“ ergeben. Führt am nächsten Tag auch wieder zu R wie Reue.

U wie Unterkühlung. Nach M und Ersticken durch Erbrochenes die gefährlichste Nebenwirkung der Liste. Alkohol erweitert die Adern, sodass das Blut schneller fließt und den Eindruck von Wärme vortäuscht. Erkältung oder Erfrierungstod sind mögliche Folgen. Beste Gegenmaßnahmen: Kopf einschalten, nicht auf Parkbänken schlafen und Jacke zumachen. Sein Leben so zu vergeuden, wäre dämlich.

V wie Vergessen. Zustand, der am nächsten Morgen eingetreten ist. Legendäre Erlebnisse ereignen sich oft auf Partys oder während der Nacht. Ohne Limit folgt der Blackout und alles ist futsch. Selbst erleben macht mehr Spaß als Erzählungen anderer.

W wie Wechselwirkung. Existieren unzählige: Blase, Mageninhalt, Nikotin, Medikamente.
Schmerzmittel zur Linderung von Nach- und Nebenwirkungen haben die gefährliche Eigenschaft, Atemstillstände zu bewirken: Ganz blöde Idee gleichzeitig Alkohol zu trinken.

X wie X-Chromosom. Mag den Alkohol anscheinend nicht so sehr: Frauen vertragen weniger. Außerdem schlafen sie laut Studien nach Alkoholkonsum viel schlechter als Männer. Während einer Schwangerschaft ist Alkohol komplett tabu, da der Fötus die Stoffe viel langsamer abbaut und dessen Organe schädigt.

Y wie YOLO (You only live once). Lässt sich auch wie folgt betrachten: Wer nur einmal lebt, sollte auf sich und Freunde aufpassen, denn Alkoholkonsum birgt Risiken und Gefahren, die nicht sein müssen. Du lebst halt nur einmal.

Z wie Zunge. Wird mit zunehmendem Alkoholkonsum entweder viel zu schwer oder fährlässig locker. Zombies, die sich nicht mehr artikulieren können, dienen nur als Witzfigur. Männer, die aufdringlich dummes Zeug labern, haben nachgewiesener Maßen ganz schlechte Karten beim anderen Geschlecht.

Wer das für keine wahren Gründe, im Limit zu bleiben hält, kann seine eigenen unter „1000 Gründe, im Limit zu bleiben“ angeben.

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