Kai

Mehr vom Wochenende

von Kai am

Ich weiß, die Schlussfolgerung ist kein großartiger Durchbruch auf dem Gebiet des Zeitmanagements, aber meine Wochenenden sind länger geworden.

Nicht, weil ich endlich Montag als Wochenende dazu zähle. Was man beim Trinken oft vergisst: Man bezahlt das meiste doppelt: Für jedes Bier, das man in sich hereinkippt muss man doppelt so viel Wasser nachtrinken. Mit einem Kater, der eher die Größe eines Säbelzahntigers hat, hat man nicht viel von seinen zwei freien Tagen.
Letzten Samstag habe ich es geschafft wirklich früh aufzustehen und mit meinem Mitbewohner ein gar vorzügliches Frühstück einzunehmen. Wir fuhren dann zu einem freundschaftlichen Spiel Paintball. Ein Tag, an dem es schon vorm Mittagessen zu einer wilden Schießerei kommt, ist auf keinen Fall verschwendet.
Nach einer heißen Dusche und ausgedehntem Rumgeheule wegen blauer Flecke traf ich mich mit meinen Freunden zum Frühlingsputz unseres Clubs. Ein paar Stunden später war es Nacht und das Parkett glänzte wieder.
Obwohl mich das Ganze doch etwas fertig machte, schaffte ich es auch doch noch feiern zu gehen.
Ich gebe zu, mein Sonntag bestand aus langem Ausschlafen, Muskelkater und eher weniger tun. Mein Wochenende fühlte sich aber trotzdem viel länger als ein leider zu normal gewordener Saufen-Rauschausschlafen-Kater-Saufen-Rauschausschlafen-Kater-Montag Zyklus an.

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