Kai

Wenn Man(n) nachts schreiend aufwacht

von Kai am| 1 Kommentar

Inspiriert von der lieben Franka fällt mir auch eine schöne Geschichte zum Thema Alkohol und seine Wirkung auf unsere armen Körper ein. Man kennt das:
Nach drei bis vier Bier ist man sicher, dass man mehr Flüssigkeit aus seinem Körper heraus befördert hat, als man oben in Form von Gerstensaft reinkippte.
Der Grund dafür ist, dass Alkohol eine Drüse blockiert. Diese stellt normalerweise ein bestimmtes Hormon her. Seine Aufgabe ist es, unseren Körper davon abzuhalten, unser mühsam Getrunkenes wieder komplett auszupinkeln. Da der Alkohol die arme Drüse nun von der Arbeit abhält, kommen kaum noch Hormone mit dem Befehl zum Wasserhalten bei der Blase an. Das ist vergleichbar mit Freunden, die früher im Sommer zum spielen rübergekommen sind. Diese haben dann unser Plantschbecken mit Rasen verschmutzt und viel zu viel herumgespritzt. Alkohol is da ganz ähnlich, nur dass der Schlingel sich auf den Beckenrand schmeißt und das ganze Becken ausleert.

Wir wachen nach einer durchzechten Nacht auf und unser Schädel brummt. Glückwunsch, wir haben uns erfolgreich dehydriert. Dazu kommt, dass nicht nur Wasser herausgespült wird, sondern auch noch jede Menge tolle Dinge wie Mineralstoffe. Unter anderem Magnesium. Dieses Zeug brauchen meine Muskeln aber leider, um zu funktionieren. So kam es bei mir zum Beispiel einmal dazu, dass ich eines Nachts mit einer komplett verkrampften Wade aufwachte und mein Leid in die Welt schrie. Meine Mitbewohner fragten, ob ich wieder den Alptraum mit den riesigen Bibern gehabt hätte.

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