Franka

Unfair

von Franka am

Ich bin nicht abhängig und trotzdem muss ich zugeben, dass ich gerne mal etwas trinke. Egal ob Cocktail oder im Sommer ein Bier. Es muss nicht immer sein, aber gelegentlich ist es doch mal ganz angebracht.

Die Zeit ohne Alkohol fällt mir nicht schwer. Es ist eher die Umstellung, die einiges an Aufmerksamkeit von mir fordert. Nicht selbstverständlich ja sagen und zum Glas greifen – das ist etwas, dass ich mir wirklich angewöhnen muss.

Was die Sache wirklich nicht einfacher macht: DIE PREISE. Es ist unverschämt, was Bars für einen alkoholfreien Cocktail nehmen. Und auch eine Saftschorle kostet nicht weniger als alkoholische Gegenspieler. Wie kann es sein, dass sich die Gastronomie an Antialkoholikern so ein goldenes Näschen verdienen will? Ich dachte eigentlich, dass ich durch den Alkoholverzicht sogar noch Geld spare. Aber ein leckeres Getränk ohne Alkohol – ich möchte mir ja trotzdem etwas gönnen – kostet einfach genauso viel! Dabei sind Säfte und Sirup ohne Alkohol doch wesentlich günstiger als mit.

Ich verstehe es nicht. Zwar wird sich auch auf sämtlichen Veranstaltungen immer an die Regel gehalten, dass mindestens ein alkoholfreies Getränk günstiger sein muss als etwas Alkoholisches, aber den ganzen Abend Wasser trinken? Das macht keinen Spaß. Mich macht das sauer.

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