Franka

Kleine „Sünden“

von Franka am

Kai hat euch bereits von seinem Versehen berichtet. Und auch mir ist es passiert. Ich habe „gesündigt“ und obendrein noch ein „schlechtes Gewissen“.

Gelockt wurde ich von 30% und 10% Sale. Das ganze zählte auch auf die reduzierte Ware und so machte ich mich auf den Weg zu meinem Lieblingsladen am Hackeschen Markt.

Nachdem ich das ein oder andere Kleid innerhalb meines schmalen Studentenbudgets anprobiert hatte und Richtung Blusen steuerte, kam mir die Besitzerin des Ladens mit einem Tablett entgegen. Darauf: Sekt. Mein Kopf konnte gar nicht so schnell denken, wie meine Hand selbstverständlich nach einem Gläschen griff und mein Mund sich höfflich bedankte.

Ich nippte an dem Sekt und begutachtete die Auswahl an Damenoberbekleidung, als mein Freund um die Ecke bog und mir das Glas beim Ansetzen zum zweiten Nippen entziehen konnte. Er hob seine Augenbrauen vorwurfsvoll und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. KEIN ALKOHOL, FRANKA!

Dass ich so schnell „sündigen“ würde, war mir nicht klar. Es war gar keine bewusste Entscheidung Alkohol zu trinken. Aus der Gewohnheit, sonst auch immer ja zu sagen, habe ich das Glas genommen. Natürlich hätte ich auch ganz leicht nein sagen können. Wenn ich daran gedachte hätte. Habe ich aber nicht.

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